Was, warum, wieso?

Ich weiß nicht, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, regelmäßig und langfristig ein eigenes Blog zu betreiben. Über meine jetzige Heimat Kronberg, Erfahrungen mit anstrengenden Kunden, über Hotels und Restaurants. Sogar an ein privates Hochzeits-Blog hatte ich gedacht. Was dagegen sprach, beschäftigt mich noch immer: Ich kann nicht unabhängig und aufrichtig Unternehmen bei ihren Kommunikations-Maßnahmen im Web beraten, wenn ich selbst zu sehr verhaftet bin. Viele Beispiele toller Blogger und Blogs haben gezeigt, dass dies nicht zwingend zu Befangenheit und Qualitätseinbußen führen muss. Doch für mich war uns ist dies noch immer ein Problem. Und trotzdem: Jetzt gibt es dieses Blog, und es soll für lange, lange Zeit bestehen bleiben.

Und damit es hier wirklich nicht langweilig wird, schreiben  weitere Mitarbeiter von Kilry PR hier mit. Lesen Sie also auch, was Susanne Mayer und Andrea Vogler Ihnen zu erzählen haben.

Den Ausschlag für das Weblog gegeben hat mein Buch „Kommunikation im Web 2.0“. Was bietet sich mehr an als ein Blog, das die dort angerissenen Themen fortzuschreiben? Ganz ehrlich? Wahrscheinlich eine loste mit unendlich vielen guten Weblogs, die genau dieses Thema behandeln. Und trotzdem, ich habe es meinem Vertrag versprochen, und so versuchte ich monatelang eine Ausrede zu finden, um aus dem Dilemma zu kommen. Ich habe Lust zu bloggen, will nicht über das schreiben, was es auf vielen Seiten gibt und kann die Leserinnen und Leser meines Buches nicht enttäuschen, die dem Link zu diesem Blog folgen. Ich wollte nie, wirklich niemals über Web 2.0, PR, Werbung schreiben. Mir bleibt also nur ein schmaler Grat.

Was bietet dieses Journal also? Ich werde auf gute und wichtige Beiträge anderer Blogger zum Thema verweisen und diese auch kommentieren. Ich werde ansonsten versuchen, nur Inhalte abzubilden, die es nicht zu finden gibt – Gespräche und Eindrücke, eigene Ideen und Erlebnisse. Abe auch das reicht meines Erachtens noch nicht aus, um diese Blog abzugrenzen, ihm einen eigenen Charakter zu geben und nicht zum „Abschreiber“ zu werden. Aus diesem Grund wird das Hauptthema eines sein, das primär nichts mit dem Internet zu tun hat und mich trotzdem seit langer Zeit begleitet. Wörter zu sammeln.

Ich finde es total spannend, Wörter zu finden und sich ihre Bedeutung bewusst zu machen. Schon die allerersten Einträge in mein Tagebuch, das ich mit etwa zehn Jahren bekam, drehten sich um Geschichten über Wörter oder Sprichworte. Da passt es doch, mein erstes aufrichtig gemeintes Weblog (ich bin absolut dagegen, Blogs als Tagebücher zu bezeichnen), um dieses Thema kreisen zu lassen. Außerdem sind Wörter ja auch die wesentliche Basis guter Kommunikation. Das klingt kreiert? Mag sein, aber ich habe ein Blog versprochen und schon jetzt viel Spaß daran. Und der Name? Der kann gleich für meinen ersten „richtigen“ Beitrag herhalten…

Ihre Melanie Huber

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