Monatsarchiv für Oktober 2008

Vom Adden bei Xing

Donnerstag, den 23. Oktober 2008

Ein (neues) Unwort scheint sich zu etablieren. Statt jemanden in die eigene Kontaktliste bei Xing aufzunehmen, wird er oder sie geadded… Und so gibt es immer häufiger Anfragen wie diese: „Darf ich Sie adden?“ Das Wort alleine ist ein Grund für ein Nein. Doch wie soll man sich ausdrücken? Das ist gar nicht so einfach. Hier ein paar Alternativen:

Darf ich Sie in meinen Kontakten (als einen neuen Kontakt) begrüßen?

Ich würde mich gern mit Ihnen vernetzen. (Wobei „vernetzen“ auch blöd klingt, also vielleicht besser:) Ich würde gern auch über diesen Weg unsere Zusammenarbeit / Bekanntschaft intensivieren / dokumentieren.

Gemeinsam sind wir erfolgreicher. Auch bei Xing…

Man verliert sich so schnell aus den Augen. Über unsere Kontaktlisten können wir das ändern.

Innehalten

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Wir alle verweisen immer wieder auf tolle, erfolgreiche, marketing-kluge Blogs. Und in irgendeiner Forme geht es immer um Inszenierung. In diesem Blog nicht. Und wer die Artikel gelesen hat, wird hoffentlich endgültig aufhören, über Berechtigung von Blogs zu diskutieren. Wir neigen unser Haupt.

Neues Blog rund um die Steinlaus

Montag, den 20. Oktober 2008

Soeben haben wir gemeinsam mit dem Walter de Gruyter Verlag ein neues Blog online gestellt. Es dreht sich rund um die Steinlaus, die 1976 erstmals von Loriot vorgestellt wurde und seit 1983 im Pschyrembel zu finden ist. Jetzt soll ein neuer Text für das Wörterbuch verfasst werden, und alle Leser dürfen mitmachen. Wir haben lange überlegt, welches Thema sich für den Pschyrembel eignen würde. Neues aus Forschung und Wissenschaft? Einblicke in die Redaktion? Gesundheits-Tipps? Glücklicherweise ist die Redaktion so aufgeschlossen, dass wir nun den Spaß von einst fortschreiben können. Wir hoffen, das gefällt nicht nur uns, sondern auch den Lesern.

Platte Füße und Buch-Overload

Mittwoch, den 15. Oktober 2008

Kleine Impressionen von der Frankfurter Buchmesse. Es ist an sich wie immer. Volle Gänge, volle Rolltreppen, lauter beschäftigte Menschen und viele Bücher. Tolle Bücher. Spannende Bücher. Nur irgendwie gibt es so viel zu entdecken, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ein Buch in die Hand zu nehmen und kurz darin zu blättern, das passt irgendwie nicht hierher. Man guckt, man trifft sich und führt anregende Gespräche. Ehrlich gesagt tun mir bereits nach drei Stunden die Füße weh, und ich weiß nicht, was ich mir noch anschauen möchte. Es gibt zu viel von allem. Und so setzen wir uns lieber gemütlich in einen Gang und beobachten die Leute. Schade, dass ich keine Kamera dabei habe. Ich hätte gern Fotos gemacht – von den Schuhen der Besucher. Die sind wirklich erstaunlich. Es gibt Leute mit hellblauen Socken in rosa Flip Flops, Turnschuhe zum Business-Kostüm, Fell-Wildlederstiefel, Stiefeletten zur orangefarbenen Strumpfhose, Stöckelschuhe. Vor allem die Damen haben sich teilweise echt herausgeputzt. Komisch, wir interessieren uns mehr für die Leute als für de Bücher. Die entdecke ich dann lieber in meiner Buchhandlung um die Ecke.

Funkstille

Dienstag, den 14. Oktober 2008

In den vergangenen Wochen war es ziemlich ruhig an dieser Stelle. Wir haben uns verbloggt… und das ist ein echter Fehler. Neben dem Kilroy Blog haben wir diverse Blogprojekte zum Laufen gebracht, Autoren geschult und immer wieder neue Seiten angelgt. Zu den verschiedensten Themen. Und es hat sich gezeigt, dass ich was das Bloggen betrifft, tatsächlich nicht multitaskinfähig bin. Ich kann nciht meherer Blogs gleichzeitig betreuen oder mich auch nur inhaltlich mit verschiedenen Blogs zugleich intensiv befassen. Glücklicherweise ist die Arbeit nun erledigt – und es kann wieder ans Vergnügen gehen. Mit diesem Blog. Versprochen.

Morgen geht es erstmal auf die Buchmesse. Ich werde mich ganz entspannt durch die Massen treiben lassen und mal gucken, wen ich so treffe. Wen es interessiet – um 15 h halte ich einen kurzen Vortarg zum Thema “Corporate Blogging” und das Marketing… Halle 4, Stand G 1337. Freue mich auf Sie.